Vergessene Völker der Erde

Im Auftrag von Greenpeace Deutschland entwickelten Design-Studierende der ecosign unter der Leitung von Elmar Sander Kommunikationsmedien für eine deutschlandweite Live-Fotoshow des Fotografen Markus Mauthe. Dieser bereist für Greenpeace entlegene Winkel der Erde, um die Lebensweisen indigener Völker in Afrika, Lateinamerika und Asien zu portraitieren und zu dokumentieren. Auf diese Weise soll auf die bedrohten Lebensräume dieser Völker aufmerksam gemacht werden.

Die Ergebnisse des Projektes sind so vielfältig wie die jeweils anvisierten Zielgruppen der Studierenden-Teams. Stefanie Nagel und Fabienne Schovenberg inszenierten beispielsweise Videoclips, in denen Fotos von Greenpeace-Fotograf Mauthe Stück für Stück zerrissen werden. Der Clou daran: Indem aber die Clips rückwärts abgespielt werden, wird aus der Visualisierung von Zerstörung und Destruktion eine Aufforderung zu Bewahrung und Regeneration. Die Botschaft: Noch ist es nicht zu spät. Das Prinzip der Regeneration von Schnipseln und anderen Artefakten der Destruktion setzt sich in weiteren Medien wie Plakaten, Social Media Strategien usw. fort und mündet jeweils in der Aufforderung, sich selbst im Rahmen der geplanten Foto-Vorträge ein umfassendes – und komplettierendes – Bild zu machen.

Die Live-Fotoshows sind Ende 2018 bundesweit angelaufen und erfuhren ein breites Medienecho, z.B. bei Titel Thesen Temperamente (ttt) und SWR Kunscht.




Bajau – Semesterprojekt Vergessene Völker der Erde – Studentinnen: Stefanie Nagel und Fabienne Schovenberg
Korowai – Semesterprojekt Vergessene Völker der Erde – Studentinnen: Stefanie Nagel und Fabienne Schovenberg
Tschuktschen – Semesterprojekt Vergessene Völker der Erde – Studentinnen: Stefanie Nagel und Fabienne Schovenberg
Auch auf den Veranstaltungsplakaten wird die Leitidee in Szene gesetzt

Das Konzept der Studentinnen umfasst digitale und analoge Medien